Freitag, 7. Februar 2014

Ägypten - dem Winter entfliehen: Teil 3: Hurghada - Eindrücke eines Touristenparadieses



Hallo ihr Lieben :-)

Nun zum 3. Teil meiner "Ägypten – dem Winter entfliehen" – Reihe. Heute entführe ich euch in die ägyptische Stadt Hurghada.

An unserem vorletzen Urlaubstag haben wir eine Stadtrundfahrt durch den Urlaubsort Hurghada unternommen. An diesem Tag gab es jedoch nur 22 Grad. Also eine perfekte Voraussetzung für einen kurzen Städtetrip. Da wir die Begrüßungsveranstaltung unseres Reiseveranstalters besucht haben, war diese Rundfahrt sogar komplett kostenlos für uns. Besser gehts doch fast kaum, oder?:-)

Bevor ich jedoch mit dem Ablauf unserer Stadtrundfahrt starte, habe ich für euch noch ein paar Daten und Fakten zu Hurghada zusammengestellt. Wart ihr schon mal dort? Wenn ja, was hat euch gut/schlecht gefallen? 

Über Hurghada

Der ägyptische Küstenort Hurghada hat sich in nur rund 25 Jahren von einem kleinen Fischerdorf zur größten Touristenmetropole Ägyptens entwickelt. Die Stadt, die heute rund 100.000 Einwohner hat, erstreckt sich rund 45 km an der Küste des Roten Meeres entlang. Die Stadt ist regelrecht explodiert, denn man findet neben zahlreichen Hotels auch viele Basare, Bars, Restaurants und Diskotheken, sowie riesige Shoppingcenter. Der Schatz von Hurghadas ist das Rote Meer sowie die bunte Unterwasserwelt. Man kann in den verschiedensten Korallenlandschaften exotische Fische, Delfine und auch Meeresschildkröten entdecken. Hurghada ist also ein großes Dorado für Taucher, Surfer und Sonnenanbeter. Es lädt mit seinem türkisfarbenen Meer und seiner strahlenden Sonne, das ganze Jahr über Touristen an, die einen Strand-, Bade- oder Tauchurlaub verbringen möchten.

Stadtteile Hurghadas

Hurghada besteht aus insgesamt drei Stadtteilen:

Al – Sakkala ist der touristische Teil der Stadt. Er ist ein sehr dynamischer Urlaubsort mit sehr vielen Hotels, Einkaufszentren, Geschäften, Kinos, Clubs, Restaurants.

Al – Ahiaa beginnt etwa 22 Kilometer nördlich von Hurghada. Er liegt an der Küstenstraße zwischen den Orten EL Gouna und EL Dahhar.
El Dahhar ist die alte Stadt. Dort pulsiert das typisch ägyptische Leben. Einheimische Märkte, lokale Geschäfte sowie der Fischmarkt verführen zum Bummeln und Kaufen.

Shopping

In Hurghada wimmelt es nur so von Souvenir-Shops und Einkaufsmalls. Angeboten werden T-Shirts, Wasserpfeifen, Parfum, Gewürze, Tee, Holz, und und und...Ich habe auch sehr viel ergattern können. Was genau, verrate ich aber an anderer Stelle. 

Der Hafen – La Marina

Der neue Hafen von Hurghada "Marina" lädt zum Flanieren und schlemmen ein. Ganz besonders beeindruckend fand ich das türkisblaue Wasser, welches ich bisher noch nie an irgendeinem Hafen der Welt gesehen habe.

Nun habe ich euch unsere Stationen der Stadtrundfahrt zusammengestellt:

Station 1:

Zuerst haben wir einen Aussichtspunkt über Hurghada besucht, von dem wir einen Rundumblick über ganz Hurghada hatten. Neben einer wunderschönen Bucht, sieht man hinten rechts die Giftun Insel, eine Sandinsel mitten im Roten Meer mit wunderschönem glasklaren Wasser und rechterhand den Hafen (Marina) Hurghadas. Das sind die roten Häuschen.

Bucht
Aussichtspunkt (hinten, die roten Häuser stelle die Hurghada Marina dar)
Station 2:  

Hier sieht man typische traditionelle ägyptische Häuser, an denen wir zahlreich vorbeigefahren sind.


Station 3: 
   
Als 3. machten wir am Hafen von Hurghda Halt. Auch Marina genannt. Hier konnte man entspannt den Hafen runterlaufen und hatte eine wunderschöne Sicht auf die Moschee, die wir später auch noch besucht haben, jedoch nur von außen, da wir als Touristen nicht rein durften. Am Hafen entlang konnten wir tolle Yachten bestaunen, sowie das türkisblaue Meer, was an einem Hafen ja eher nicht so üblich ist.





Station 4:

Hier hatten wir die Möglichkeit, eine traditionelle ägyptische Moschee von außen zu betrachten. Was ich etwas tarurig fand war, dass am Straßenrand immer wieder kleine Kinder im Alter von etwa 3-6 Jahren lauerten, und diverse Dinge an Touristen verkaufen wollten. Ich werde dann immer ganz mitfühlend und will am liebsten jedem Kind was geben. Aber das geht ja leider nicht.=(


Station 5: 
  
Nun besuchten wir den Hurghada Fischmarkt, auf dem viele Einheimische ihre Fischwaren sowie auch Obst und Gemüse verkaufen. Das Stadtbild war hier leider schon etwas von Armut geprägt. Kulturschock pur! Ich kann mit sowas meist nicht umgehen, weil mir immer sofort alle Leute leidtun, jedoch kennen sie es wohl nicht anders, weil sie in diese Welt hineingeboren wurden. Zudem wurde das Straßenbild durch viele herumstreunende Hunde und Katzen geprägt, von denen ich am allerliebsten alle mit nach Hause genommen hätte. 

 
Station 6:  

An unserer nächsten Station konnten wir uns eine große Bootswerft anschauen, wo viele Schiffe und Yachten von Grund auf restauriert wurden. Eine spannende Sache!


Station 7:

Hier besuchten wir die Alte Moschee. Von dieser konnten wir leider nur direkt am Eingang ein Foto schießen. Der Eintritt war uns nicht gestattet!


Station 8:

Als nächstes stand eine katholische Kirche auf dem Plan, in die wir zwar hineindurften, aber wir Frauen nur unter der Bedingung, ein Kopftuch zu tragen. Fragt mich nicht, warum ich in einer katholischen Kirche eine Kopfbedeckung tragen musste, aber es war halt vorgeschrieben. Zum Glück hatte ich ein eigenes Tuch in der Tasche dabei, sodass ich mir keins ausleihen musste. Aber komisch war es schon, im Kopftuch in eine Kirche zu gehen.

Station 9:

Nun fuhren wir mit dem Bus in die Hurghada City, in der wir viele Händler antrafen.

Station 10:

Der Clou an dieser kostenlosen Stadtrundfahrt war leider, dass wir für etwa 45 min. An einer Parfümeriefabrik Halt machten, in der uns in einer Art Verkaufsveranstaltung, die verschiedensten Parfumsorten vorgestellt wurden. Ich persönlich fand es ganz interessant, habe aber am Ende im Endeffekt nichts gekauft, da man es bei den anderen Händlern etwa für die Hälfte erwerben konnte. In dieser Parfumfabrik, befand sich auch eine Papyrusfabrik, das wohl berühmteste Mitbringsel aus Ägypten. Ich habe mir auch zwei Papyruslesezeichen gegönnt, die mit arabischen Buchstaben verziert sind.

Station 11:

Nun machten wir Halt an einem traditionellen ägyptischen Basar, in dem es zu Festpreisen viele originelle Sachen zu kaufen gab. Von Holztieren über Wasserpfeifen bis hin zu T-Shirts und Arafat-Tüchern. Natürlich konnte man aber auch bei diversen anderen Straßenhändlern einkaufen, wo Handeln an oberster Stelle steht. Ich fand es schon recht schwierig, den Preis immer weiter nach unten zu treiben, jedoch ist es mir und meinem Freund schon ab und an gelungen, den Preis bis um die Hälfte zu reduzieren.


Station 12: 
 
Nun hielt unser Bus vorm berühmten Hard Rock Café. Hier bekamen wir sogar einen Willkommensdrink serviert. Nämlich den traditionellen Malventee Ägyptens. Oder auch Hibiskustee genannt. Man kann diesen Tee sowohl warm als auch kalt trinken. Jedoch wird er mit sehr viel Zucker gereicht. Schmeckt aber himmlisch gut.:-) Im Rock Shop habe ich dann auch zugeschlagen und mir ein Hard Rock Café T-Shirt gelauft. Wie es aussieht, zeige ich euch später.


Station 13: 
 
War die Shopping/Einkaufsstraße in Hurghada, in der wir noch durch diverse kleine Läden schlenderten. Etwas anstrengend waren dabei aber immer die Straßenhändler, die mir aller Macht versucht haben, die Touristen in ihre Läden zu ziehen. Naja, einfach weitergehen und lächeln und sich bloß nicht in ein Gespräch verwickeln lassen. Dann wird man die Leute nämlich nie wieder los. Auch wenn sie noch alle so freundlich sind, wenn man nur begrenzt Zeit hat, sollte man nicht in jeden Laden gehen.^^


Station 14: 

Und somit die letzte Station auf unserer Fahrt war eigentlich gar nicht vorgesehen. Doch als wir die Straße herunterschlenderten, saß mitten auf der Straße ein wunderschön geschmücktes Kamel rum, welches ich natürlich sofort fotografieren wollte. Tja...und schon kam der Kamelführer an und fragte, ob er nicht ein Foto von mir und dem Kamel machen sollte. Na klar, meinte ich. Er zeigte mir dann, dass ich mich auch auf das Kamel setzen konnte und da es lag, war es ja kein Problem. Doch dann, schwupps saß ich auf dem Kamel, stand es auch schon auf und lief mit mir davon. War eigentlich nicht geplant, aber okay. Alex, das Kamel, so sein Name, wanderte dann mit mir auf dem Rücken, auch schon direkt auf einen großen Busch zu, wo es nur so vor leckeren Pflanzen wimmelte. Toll, da sitze ich schon mal unverhofft auf einem Kamel und dann frisst es lieber.=) Naja, dann war mein Ausritt leider auch schon wieder vorbei. Der Kamelführer bekam ein paar Pfund für Alex und für uns ging es dann leider auch schon wieder zurück ins Hotel.

Alex, das Kamel
Die Stadtrundfahrt war sehr gelungen und hat uns sehr gut gefallen. Wir haben viel von der ägyptischen Kultur sehen können und gelernt. Wenn ihr mal in Hurghada seid, kann ich euch eine Stadtführung nur mehr als empfehlen!:-)

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