Sonntag, 23. März 2014

Lesechallenge 20/14: Die Luna-Chroniken - Wie Monde so silbern

Hallo Ihr Lieben,

heute kann ich das 3. Häkchen in meiner Lesechallenge-Liste 20/14 setzen. Denn ich habe ein Buch aus meinem Lieblingsgenre (Fantasy) gelesen ...

Punkt 12: Lies ein Buch aus deinem Lieblingsgenre. = Häkchen



Klappentext

Kai blickte sie schräg von der Seite an. Sein Blick war intensiv. „Ich finde ja, du solltest mit mir zum Ball gehen.“ Er war so ernst, so bestimmt. Und sie war so nervös. „Aber es gibt ungefähr zweihunderttausend Mädchen in dieser Stadt, die sich ein Bein ausreißen würden, um dich zu begleiten.“ Obwohl er sie nicht berührte, konnte sie ihn deutlich spüren, übermächtig und voller Wärme. Es wurde heiß, auch wenn ihre Temperaturanzeige keine Änderung vermerkte. „Cinder.“ Sie konnte nicht anders. Sie sah ihn an. Als sie die Verletzlichkeit in seinen braunen Augen bemerkte, brach ihre Verteidigungsmauer in sich zusammen. „Zweihunderttausend Mädchen“, sagte er. „Und was ist mit dir?“ Cyborg. Lunarierin. Mechanikerin. Sie war ganz sicher die Letze, die er wollte. „Es tut mir leid, aber glaube mir. Du willst bestimmt nicht mit mir gehen.“

Inhalt

Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie in dem großen Ball, auf dem Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh...(Quelle: Carlsen)

Nach dem Ende des vierten Weltkrieges hat sich die Welt stark gewandelt. Die Erdbewohner leben zwischen Tradition und Moderne und bewegen sich auf Hovern und Raumschiffen fort. Neben Menschen gibt es auch Cyborgs und Androiden. (Androiden erleichtern den Menschen den Alltag) Cinder ist ein Cyborg. Das heißt, sie besteht aus Metall und Prothesen. Aus diesem Grund wird sie in ihrem Staat nicht als Mensch anerkannt. Und trotzdem ist sie die bekannteste Mechanikerin der Stadt und repariert sogar Sachen vom Prinzen höchstpersönlich. Sie lebt bei ihrer Stiefmutter zusammen mit ihren zwei Stiefschwestern. Ihre Stiefmutter behandelt sie wie Abschaum, doch ihre eine Schwester Peony ist ihr eine gute Freundin, bis auf einmal die blaue Pest (auch Letumose genannt) ausbricht, eine unheilbare Krankheit, an der schon viele gestorben sind. Ihre Schwester und zugleich gute Freundin Peony erkrankt daran und wird von Ärzten abgeholt, dass sie keine Ansteckungsgefahr für die andere Bevölkerung darstellt. Als Cinder einen Test absolviert, stellt sich heraus, dass sie gegen diese Krankheit immun ist...

Mein Fazit

"Die Luna-Chroniken – Wie Monde so silbern" hat mich auf den ersten Blick schon durch das wunderschöne Cover angesprochen. Auf dem Cover sind silberne Schuhe auf schwarzem Hintergrund zu sehen, der mit einer ebenfalls silbernen Schrift verziert ist. Als ich das Cover gesehen habe, konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, worum es in dem Buch geht, doch nach dem ersten Lesen wusste ich sofort, warum es gewählt wurde. Die Farbe Silber erinnert direkt an den metallenen Körper von Cinder.

Cinder ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Sie hat es nicht leicht in ihrem Leben und ist trotzdem so ein glücklicher und starker Charakter. Diese Mischung aus Fantasy und Märchen, die es in dem Buch gibt, hat mich mehr als überzeugt. Mir haben vor allem die vielen kleinen Märchenelemente sehr gut gefallen. Im Internet habe ich diese Zeilen dazu gefunden, die diese Kombination aus Science Fiction und Märchen auf den Punkt bringen:

Marissa Meyer haucht alten Märchen neues Leben ein und entführt in die magische Welt der Lunarier. Hier ist Aschenputtel ein Cyborg, heißt Cinder und arbeitet als Mechanikerin – bis sie dem Prinzen helfen muss, eine Invasion zu verhindern. Rotkäppchen macht sich in einem Raumschiff durchs Universum auf der Suche nach ihrer verschwundenen Großmutter und trifft dabei den mysteriösen Straßenkämpfer Wolf. Trotz der hochtechnologischen Zukunft sind große Gefühle natürlich nicht wegzudenken und was wäre ein gutes Märchen ohne seinen Prinzen?

Ich bin sehr gespannt, was mich in den Fortsetzungen erwarten wird. "Wie Blut so rot", der zweite Band der "Luna - Chroniken" ist ja schon erschienen und wartet nur noch darauf, auch von mir gelesen zu werden.:-)

Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung!

Bibliografische Angaben

Autorin: Marissa Meyer
Erscheinungstermin: 20. Dezember 2013
Reihe: Die Luna-Chroniken (Buch 1)
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Carlsen (20. Dezember 2013)
ISBN-13: 978-3551582867
Ab 12 Jahren
Originaltitel: The Lunar Chronicles 1/Cinder
Preis: 18,90 €

Kommentare:

  1. Das Buch klingt gleichermaßen interessant als auch befremdlich,aber wenn ich mal richtig Lust auf was außergewöhnliches habe werde ich es bestimmt lesen :)

    Liebste Grüße und einen schönen Sonntag! :)
    www.ella-liebt.de

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da muss ich dir Recht geben. Gewöhnlich ist das Buch auf keinen Fall. Aber wenn man mal Lust auf etwas ganz Anderes hat, ist es genau das Richtige!:-)

      Löschen
  2. Hm...also welche Bücher ich nicht so toll davon fand hab ich ja erwähnt,aber welches ich am besten fand kann ich so gar nicht sagen,weil sie einfach so unterschiedlich sind.Für jede Stimmung war etwas dabei und oft ist es so dass mir bei einem Buch die Charaktere unheimlich gut gefallen und beim nächsten die Story super umgesetzt wurde :)

    Liebste Grüße
    www.ella-liebt.de

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Man muss ja auch nicht immer ein Lieblingsbuch haben. Ich finde es toll, dass du querbeet liest und wie du schon gesagt hast, das Buch deiner Stimmung anpasst. Das sollte ich auch mal tun. Ich ertappe mich immer wieder dabei, nur in einem Genre unterwegs zu sein.:-)

      Löschen