Freitag, 28. April 2017

Durch die Gassen und über den Dächern von Lissabon Teil III: Bairro Alto

Hallo ihr Lieben :)

Heute habe ich Teil III der Lissabonstrecke für euch vorbereitet. Und heute soll es um das bekannte Ausgehviertel Lissabons gehen - dem Bairro Alto. Da wir das Viertel tagsüber besucht haben, war es sehr sehr ruhig auf den Straßen, denn hier beginnt es erst zum Abend hin, etwas lebendiger zu werden. Das Bairro Alto bildet den Mittelpunkt des Lissabonner Nachtlebens, mit seinen vielen kleinen Bars, Veranstaltungsorten und Restaurants. Ganz im Gegensatz zu Alfama und Baixa wirkt das Viertel optisch leicht heruntergekommen, doch auch hier trifft man auf nette kleine Gassen, die zum Entlangschlendern einladen. Dennoch sieht man hier viele verlassene Orte, die jedoch zu einer kleinen Fotostrecke beitragen werden, die ich demnächst veröffentlichen möchte - Lost in Lissabon. ;) 


Allgemein stehen in Lissabon und auch in Porto viele Häuser leer, was wirklich sehr schade ist, denn aus den Häusern könnte man sicher einiges machen. Dennoch haben wir uns davon nicht abschrecken lassen und sind durch das Bairro Alto gelaufen bis zum Aussichtspunkt "Miradouro de Santa Catarina". Der Ausblick von dort ist überwältigend. Man überblickt die ganze Tejomündung, die Brücke des 25 Abril und die Dächer der Gemeinde São Paulo. Leider lungerten hier ziemlich viele Obdachlose herum, was wiederum nicht wirklich einladend wirkte, aber von Touristen war der Ort nicht überschattet, sodass wir ein bisschen Ruhe hatten. Auch in den Gassen waren wir fast alleine unterwegs - schon ein wenig gruselig, aber doch irgendwie ganz schön. :) Unser Fußmarsch ging hinauf bis zur bekannten Kirche "Basílica da Estrela", deren Besuch sich wirklich lohnt. Vor allem der Park herum lohnt einen Aufenthalt oder einer kleinen Verschnaufpause, die wir hier unbedingt einlegen mussten, nach dem Auf und Ab. :)

Samstag, 22. April 2017

Lost Places #1: Lost in Porto

Hallo Ihr Lieben :)

Heute möchte ich eine neue Rubrik eröffnen, unter der ich kleine Fotostrecken mit verschiedenen Lost Places veröffentlichen möchte. Verfallene Gebäude üben bei mir schon seit meiner Kindheit eine große Fasznination aus - für viele sind dies einfach unbewohnbare, alte Gebäude, ich finde es wahnsinnig spannend, diese Orte zu besuchen und mich mit der Geschichte dieser Bauwerke zu beschäftigen. 

Auch im Portugal-Urlaub sind wir auf einige Lost Places gestoßen. Heute zeige ich euch ein paar Eindrücke aus Porto. Leider sind wir in Porto auf einige verfallene Gebäude getroffen, selbst im Innenstadtbereich. Es ist sehr schade zu sehen, dass teilweise richtig schöne Villen so verfallen sind und nicht restauriert werden. Aber da fehlt es offenbar leider der Stadt an Geld für bzw. hat keiner Interesse die Grundstücke aufzukaufen. Im Vordergrund beim Betreten der Lost Places steht vor allem auf seine Sicherheit zu achten. Und niemals ein Gebäude zu betreten, welches zu baufällig aussieht! Über Sachbeschädigung brauche ich gar nicht zu sprechen, das geht natürlich überhaupt gar nicht, denn viele der Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Habt ihr schon Erfahrungen mit der Besichtigung von Lost Places gesammelt? Ich freue mich auf eure Geschichten! :)

Dienstag, 18. April 2017

Durch die Gassen und über den Dächern von Lissabon Teil II: Baixa

Hallo ihr Lieben :)

Heute folgt Teil II der Lissabon-Strecke und dieses Mal geht es auf Entdeckungsreise durch das Stadtviertel Baixa, auch das Herz von Lissabon genannt. Hier sind die wichtigsten Plätze Lissabons angesiedelt wie der "Rossio Platz", der "Praça do Comércio" (Handelsplatz), der "Elevador de Santa Justa" und der "Praça Dos Restauradores". Hier sind natürlich die meisten Touristen unterwegs, aber trotz voller Straßen lohnt sich der Besuch des Viertels allemal. Ausgangspunkt für die meisten Sightsseing-Touren ist der Rossio. Läuft man von diesem aus die Straße in Richtung des Tejo weiter, steht man auch schon auf dem prächtigsten Platz Lissabons - dem "Praça do Comércio". Hier hat uns besonders die Aussicht beeindruckt, denn von hier kann man bis zur "Brücke des 25. April" schauen. 


Geht man wieder weiter in die Stadt hinein und möchte sich einen ersten Überblick von oben verschaffen, kann man mit dem Aufzug "Elevador de Santa Justa" fahren, der einen in die Oberstadt Lissabons bringt und einen tollen Ausblick garantiert. Da hier die Schlange wie zu vermuten ist, besonders lang war, verzichteten wir jedoch darauf und suchten andere und vor allem kostenlose Aussichtspunkte auf. :) In diesem Viertel verbrachten wir wohl mit die meiste Zeit, da wir meiste unsere Fußmärsche von hier aus starteten. Im nächsten Teil erfahrt ihr mehr über das Bairro Alto.


Donnerstag, 13. April 2017

Durch die Gassen und über den Dächern von Lissabon Teil I: Alfama

Hallo ihr Lieben :)

Heute entführe ich euch in eine der schönsten Städte Europas - nach Lissabon. Zu aller erst geht es in das älteste Stadtviertel Lissabons, nach Alfama. Hier trifft man auf ein Labyrinth von engen Straßen und Gassen und auf traumhafte Aussichtspunkte, die einen weit über die Stadt blicken lassen. Hier befinden sich viele wichtige historische Gebäude Lissabons wie das "Castelo de Sao Jorge" (Burg), die "Sé Kathedrale", der "National Pantheon" und die "Sankt Antonius Kirche". An jeder Ecke trifft man auf die sehr bekannte gelbe Straßenbahn Tram 28, die sich ihren Weg durch die vielen Gassen schlängelt.


 

Den besten Blick über die Stadt hat man vom "Miradouro de Santa Luzia", der sehr empfehlenswert ist. Wenn man in Alfama unterwegs ist, sollte man jedoch gut zu Fuß sein, denn wie bereits schon in vorherigen Posts erwähnt, muss man sich seinen Weg durch enge Gassen und steile Hügel bahnen. Und das ist manchmal gar nicht so leicht, wenn die Sonne auf den Kopf brennt. Wir würden uns eigentlich als ganz gute Spaziergänger bezeichnen, doch auch wir hatten hier sehr zu kämpfen, denn kaum denkt man, dass man oben angekommen ist, geht es auch schon wieder nach unten, um dann an der nächsten Straße wieder bergauf zu gehen. ;) Alfama hat es uns sehr angetan, da genau diese Punkte, das Viertel zu einem sehr besuchenswerten Ort machen, den man auf keinen Fall bei einem Lissabonurlaub auslassen sollte. :)

 

Freitag, 7. April 2017

Am westlichsten Punkt Europas - Cabo da Roca

Hallo ihr Lieben,

kennt ihr das auch, wenn ihr im Urlaub an einem bestimmten Ort steht und euch einfach nur denkt ... WOW! So ging es mir am westlichsten Punkt Europas, den wir an einem Tagesausflug zusammen mit dem Weltkulturerbe Sintra besuchten. Aus diesem Grund starte ich auch heute nicht mit einem Post über Lissabon selbst, sondern mit dem Urlaubsmoment, der mich am meisten beeindruckt hat. Aber schaut selbst ...


Cabo da Roca ist eine felsige Landspitze, die der westlichste Zipfel vom europäsischen Festland ist. Die Steilküste ist wirklich sehr beeindruckend, denn die Wellen brechen an den steilen Felsen, was wir von einem Aussichtspunkt, ca. in 140 m Höhe beobachten konnten. Ein kleiner Tipp vor Ort: Für den besten Blick müsst ihr leider durch eine kleine Absperrung laufen, sprich: unter einem Zaun durchklettern - das lohnt sich wirklich und es haben auch die meisten Touristen gemacht, die vor Ort waren. ;) Zudem steht hier auch ein kleiner Leuchtturm, auf dem wir jedoch nicht oben waren. Ich hab sogar gelesen, dass die Menschen bis ins späte 14. Jahrhundert glaubten, dass die vom Wind geformten Klippen des Cabo da Roca das Ende der Welt darstellten. Interessant. Also falls ihr mal die Möglichkeit haben solltet, dort einen kurzen Stopp enzulegen, kann ich euch das wirklich sehr empfehlen, denn der schöne Ausblick auf das weite Meer, die Felsen und die Küste sind beeindruckend - vor allem, wenn man weiß, das dahinter erst einmal eine ganze Weile nichts als Meer kommt. War schon einmal jemand dort von euch?