Sonntag, 23. Juli 2017

#Naturschutzgebiete in Hamburg: Unterwegs im Naturschutzgebiet Wittenbergen (Hamburg-Rissen)

Hallo ihr Lieben,

heute melde ich mich mit einer neuen Rubrik bei euch zurück. Und zwar werden mein Freund und ich uns auf ein paar kleine Tagesausflüge in Hamburgs Naturschutzgebiete begeben. Heute starteten wir im Rissener Naturschutzgebiet Wittenbergen, wo man auf eine 67 Hektar große Heidelandschaft mit Eichenkrattwäldern und Binnendünen trifft. Das Naturschutzgebiet liegt südlich von Rissen direkt am rechten Elbufer. Das Gebiet reicht vom Tinsdaler Kirchenweg im Norden bis an die Elbe im Süden sowie von Tinsdal im Westen bis in die Nähe des Wittenbergener Weges im Osten. 

Hier kann man viele verschiedene Pfade erkunden und wunderbar die Ruhe genießen. Läuft man weiter in Richtung Elbe, gelangt man zu einem sehr schönen Sandstrand und einen Leuchtturm, so weit sind wir jedoch nicht gekommen, da uns der Wald schon sehr gefallen hat und wir zudem noch ein paar Geocaches gesucht haben. Wen von euch ein Beitrag übers Geocachen interessant finden würde, kann gerne einen Kommentar da lassen. ;) Nun aber zu unseren Eindrücken des heutigen Tages... Danke auch an meinen Freund für die Fotos, die er für diesen Post zur Verfügung gestellt hat. :)

Sonntag, 9. Juli 2017

G20 in Hamburg - ein Nachtrag

Hallo ihr Lieben,

ich weiß ich habe eine Weile nichts mehr von mir hören lassen und heute gibt es auch einen Post ausnahmsweise mal ganz ohne Fotos, nur ein kleiner Meinungspost, den ich an dieser Stelle unbedingt einmal loswerden muss, denn mir fehlen zu der Situation in Hamburg in den letzten Tagen einfach nur die Worte. Ich lebe nun bereits seit über zwei Jahren in dieser Stadt und fühle mich der Stadt mittlerweile sehr verbunden und lebe hier gerne. Aber was seit Freitag hier alles passiert, finde ich sowas von daneben. Meiner Meinung nach ist es ja schön und gut, sich gegen den G20-Gipfel zu stellen und dagegen demonstrieren zu gehen, aber doch bitte nicht mit solch einer Gewalt und solch einem Terror, wie er in dieser Stadt zu Tage gelegt wurde. Man kann auch friedlich auf die Straße gehen, wenn man es eben möchte und seine Meinung beispielweise in Form von Plakaten kundtun, doch aber bitte nicht das Eigentum der Einwohner mutwillig zerstören, die nichts dafür können und mit dieser Situation so überhaupt garnichts zu tun haben. Ich verstehe diese Gewalt nicht und auch nicht, warum man mit Steinen oder Flaschen auf Menschen werfen muss, die versuchen, die Stadt und vor allem die Bevölkerung zu beschützen. 

Ich konnte am Freitagmorgen meinen Augen kaum trauen, als ich die ersten Bilder der Stadtteile sah, die absichtlich zerstört wurden sind. Stadtteile, in denen ich selbst oft unterwegs bin, wie Altona. Auf den Straßen man selbst oft spazieren, einkaufen, flanieren geht und niemals damit gerechnet hätte, das so etwas jemals dort passieren könnte. Was trifft zum Bsp. ein Möbelhaus, ein Bäcker, ein Modegeschäft, ein Kiosk für eine Schuld, dass Scheiben eingeschlagen werden, Mobiliar vollkommen zerstört wird oder gar in Brand gesetzt wurde? Warum das alles? Ich finde dafür keine Antworten und würde das gern genau diejenigen fragen, die das alles verursacht haben, aber vermutlich wissen die das selbst nicht mal. Genau, sie sind unzufrieden mit der Politik und mit der Gesellschaft, aber ändern das solche Krawalle? NEIN!

Gerade in solchen Situationen ist es wichtig zusammenzuhalten und das ist der Stadt Hamburg mehr als gelungen. Heute wurde eine Aktion gestartet, bei der sich viele tausend Hamburger und auch Leute aus der Umgebung zusammengetan haben, um ihre Stadt wieder aufzuräumen: "Hamburg räumt auf!" Vielen Dank für diese tolle Aktion, bei der wir sehr gern mitgewirkt haben. Es war ein tolles Gefühl, ein bisschen Hilfe beitragen zu können und Hamburg wieder so zu sehen, wie es davor war!